Zahl der Abmahnungen im Onlinehandel steigt
01.08.2025 Die Zahl der von Abmahnungen betroffenen Händler wächst - ebenso wie die Wahrnehmung, dass Abmahnungen eine immer größere Gefahr im Onlinehandel sind.
Der Händlerbund zeigt in einer jährlichen Studie , wie verbreitet Abmahnungen im Online-Handel sind. Dabei wurden 164 Händler befragt, welche Gründe, Kosten und Konsequenzen es für Abmahnungen gibt.
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Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der Abmahnungen wieder zugenommen: Gaben 2023 nur 12 Prozent an, betroffen gewesen zu sein, sind es 2024 bereits 18 Prozent. Auch die Wahrnehmung hat sich verändert - 27 Prozent empfinden, dass es häufiger zu Abmahnungen kam (2023: 20 Prozent). Gleichzeitig berichten 79 Prozent von einem verschärften Konkurrenzdruck - ein Anstieg um 4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2023.Das größte Risiko für Abmahnungen sehen 42 Prozent der Online-Händler im Wettbewerbsrecht, dicht gefolgt vom Verpackungsgesetz, das 40 Prozent als problematisch empfinden.
41 Prozent der Befragten geben dabei an, nicht auf erhaltene Abmahnungen reagiert zu haben. Nur 17 Prozent haben die Summe gezahlt, während 27 Prozent mit einem außergerichtlichen Vergleich reagiert haben.
Tim Arlt, CEO des Händlerbundes, betont: "Die Rechtslage ändert sich ständig. Hier sollte man immer aktuell bleiben, seine Online-Präsenz regelmäßig auf Aktualität prüfen und diese auf dem neuesten Stand halten. So lassen sich rechtliche Stolperfallen vermeiden und teure Abmahnungen oder Strafzahlungen effektiv vorbeugen."
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