So bereiten Sie sich jetzt auf den Weihnachts-"Boommel" vor
13.11.2008 Auch wenn das Wetter erst langsam hinterherkommt: das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gang. Aber während in den Geschäften die Christbäume schon leuchten und auf den Websites die Weihnachtsweckerei und das Quelleluja locken, gibt es noch keine erkennbare Suchmaschinen-Strategie für's Fest.
Die meisten Kunden werden mit vagen Ideen nach Geschenken suchen. Für Ihr Suchmaschinen-Marketing ist das eine gute Gelegenheit, zwischen Produkt und Geschenkabsicht einen Link zu setzen. Allerdings müssen Sie hier auf einige Details achten.
- (Shopping-)Suchmaschinen erleben in den Weihnachtstagen einen Run - daher müssen Sie jetzt die Budgets anpassen und "real-time" reagieren, wenn die Performance nicht passt. Nehmen Sie sofort Produkte raus, die lediglich Klicks produzieren. Und setzen Sie die Rate bei solchen Produkten niedrig an, die nur geringe Margen bieten.
- Planen Sie die Kampagnen mit unterschiedlichen Themen über die Weihnachtssaison. Am Anfang können Sie recht allgemein mit dem Thema Geschenke argumentieren. Später in der Saison sind z.B. Hinweise auf Bundling-Angebote eine gute Art, "One-stop-Shopping" zu promoten.
- Nach allem, was man hört, schlägt noch immer "kostenloser Versand" andere Verstärker. Ich bleibe dabei: Es ist ein gefährlicher Verstärker. Aber im Wettbewerb kann es nötig werden, dass Sie hier mitziehen. Oder entsprechend in den Ads "vorziehen".
- Je näher das Weihnachtsgeschäft rückt, um so stärker können Liefergarantien als wesentlicher Trigger in den Ads getestet werden. Dann rückt die kostenlose Lieferung deutlich in den Hintergrund. Aber Garantie heißt hier klar: Garantie. Sie müssen also Ihre Cutoff-Zeiten genau kennen. Sprechen Sie das im Vorfeld mit dem Logistik-Dienstleister ab.
- Achten Sie dann aber auch darauf, dass auf den Productpages die Promotions ebenfalls deutlich ausgelobt werden.
- Einen Test sind in der Endphase "Geschenkgutscheine" wert.
- Planen Sie in Ihrem SEM-Budget ein, dass nach Weihnachten nochmal ein Schub von Bestellungen aus Geldgeschenken resultieren kann. Häufig sind dann auch schon die Schnäppchen-Jäger unterwegs, die nach Angeboten Ausschau halten.
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