Open Logistics Foundation startet Projekt für digitalen Lieferschein
07.07.2026 Die Open Logistics Foundation will mit einem offenen Datenmodell und frei verfügbaren Softwarebausteinen den digitalen Lieferschein standardisieren. Ziel ist ein interoperabler Austausch zwischen bestehenden Logistiksystemen.
Bislang erschweren proprietäre Datenformate und branchenspezifische Insellösungen den digitalen Austausch von Lieferscheindaten. Der eLieferschein soll deshalb nicht als neue Plattform entstehen, sondern als frei nutzbarer Open-Source-Baukasten, dessen Komponenten sich in vorhandene ERP-, Transport- und Logistiksysteme integrieren lassen.
Das Projekt baut auf den Vorarbeiten zum digitalen Frachtbrief eCMR auf, den die Working Group Electronic Transport Documents der Open Logistics Foundation bereits entwickelt hat. Ziel ist es, den klassischen Lieferschein als Dokument durch strukturierte Datensätze zu ersetzen und so Medienbrüche in der Lieferkette zu vermeiden.
An der Entwicklung beteiligen sich zum Start unter anderem CargoLedger, der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik, Fraunhofer IML , GS1 Germany , iteratec , Rhenus , Shippeo und Trans.eu . Weitere Unternehmen können sich nach Angaben der Stiftung jederzeit an der Entwicklung des offenen Standards beteiligen.
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