Future of Retail Report

Wie Verbraucher in Zukunft shoppen wollen

25.05.2023 Auch in Zukunft werden KonsumentInnen zwar reale Einkäufe der virtuellen Realität vorziehen, sich aber dennoch technische Innovationen wünschen. In einer Zukunftsstudie rechnen 81 Prozent der Befragten damit, dass Augmented Reality das Einkaufen im Laden verbessern wird.

 (Bild: geralt / pixabay.com)
Bild: geralt / Pixabay
Neue Umfragedaten des Zahlungs- und Einkaufsdienstes Klarna   zeigen, wie Einzelhändler ihr Angebot anpassen müssen, um VerbraucherInnen auch in Zukunft zu überzeugen. Die jüngsten technologischen Fortschritte im Bereich der KI, AR und Roboter werden sowohl die In-Store- als auch die Online-Shopping-Welt beeinflussen.

Zu diesem Ergebnis kommt zumindest der "Future of Retail Report   ", für den in Zusammenarbeit mit der britischen Einzelhandelsexpertin Kate Hardcastle mehr als 5.000 VerbraucherInnen in fünf Ländern befragt wurden, um zu untersuchen, wie sich die Zukunft des Einkaufens in den nächsten 18 Jahren entwickeln wird.

Die Vorhersagen zeigen, wie aufkommende Technologien das Einkaufserlebnis beeinflussen werden, wenn die Generation Z rund 40 Jahre alt sein wird und zusammen mit den Millennials die Mehrheit der VerbraucherInnen ausmachen wird:

  • Personalisierung steht ganz oben auf der Wunschliste
    70 Prozent der Befragten wünschen sich demnach, dass das Einkaufserlebnis in Zukunft stärker personalisiert wird, und 42 Prozent sind sich sicher, dass dies sowohl in den Geschäften als auch online der Fall sein wird.

  • Die meisten wollen Kleidung nicht mehr anprobieren
    Weniger als die Hälfte der Generation Z glaubt, dass sie Kleidung auf die gleiche Weise anprobieren werden wie heute (44 Prozent). Stattdessen wollen 40 Prozent virtuelle Umkleidekabinen nutzen, 18 Prozent Augmented Reality (AR), und 23 Prozent werden sich von künstlicher Intelligenz (KI) beraten lassen, welche Kleidung am besten zu ihrem Körper und ihrem Stil passt.

  • Modeberatungs-Roboter und virtuelle Einkaufsassistenten sind hoch im Kurs
    Die Hälfte der Generation Z (50 Prozent) ist offen für die Idee eines Roboters, der im Geschäft auf sie zukommt, um Maße zu nehmen und Stilempfehlungen auszusprechen. Weitere 21 Prozent ziehen dies abhängig vom Aussehen und Verhalten des Roboters in Betracht. Darüber hinaus wünschen sich 34 Prozent einen virtuellen persönlichen Assistenten, der ihnen beim Online-Einkauf Empfehlungen auf Grundlage ihres Stils und Geschmacks gibt.

  • Augmented Reality (AR) wird das zukünftige Einkaufserlebnis in Geschäften verbessern
    Die überwiegende Mehrheit der Generation Z (81 Prozent) und der Millennials (75 Prozent) erwartet, dass Augmented Reality (AR) ihr Einkaufserlebnis im Geschäft verbessern wird. Ein Drittel (33 Prozent) glaubt, dass diese Technologie irgendwann zum Standard in Einzelhandelsgeschäften werden wird.

  • Virtual Reality (VR) wird das reale Einkaufserlebnis nicht ersetzen
    Weniger als die Hälfte der Generation Z (41 Prozent) und der Millennials (38 Prozent) glaubt, dass das Einkaufen in der virtuellen Realität (VR) innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte das reale Einkaufserlebnis übertreffen wird.

  • Die Zukunft ist bargeldlos
    VerbraucherInnen aller Altersgruppen (57 Prozent) stimmen der Vorhersage zu, dass die Mehrheit der physischen Geschäfte in 18 Jahren völlig bargeldlos sein wird. 33 Prozent der Generation Z glauben, dass dieser Wandel bereits in fünf Jahren stattfinden wird.

Neben technologischen Neuerungen stehen auch die Zukunft des Planeten und Fortschritte bei der Kreislaufwirtschaft im Mittelpunkt des Interesses.

  • Alle vier Generationen sind sich einig, dass die Kreislaufwirtschaft eine größere Rolle beim gesamten Einkauf spielen sollte und dass Kleidung in Zukunft stärker auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden muss.

  • 50 Prozent wünschen sich für die Zukunft mehr nachhaltige Kleidung.

  • 52 Prozent wünschen sich, dass die Kreislaufwirtschaft einen größeren Anteil am gesamten Einkaufsvolumen einnimmt, insbesondere die Generation Z. (62 Prozent)

  • Jeder Vierte glaubt, dass sie künftig häufiger gebrauchte Artikel verkaufen (27 Prozent) und kaufen (25 Prozent) wird.
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