Mathias Busch geht eigene Wege

von Redaktion Versandhausberater

27.06.2008 Der kaufmännische Geschäftsführer des Solinger Spezialversenders Walbusch verlässt zum Jahresende das Familien-Unternehmen, um in Hamburg eine neue berufliche Existenz aufzubauen.

Der kaufmännische Geschäftsführer des Solinger Spezialversenders Walbusch verlässt zum Jahresende das Familien-Unternehmen, um in Hamburg eine neue berufliche Existenz aufzubauen. Das Triumvirat mit Bruder Christian Busch und Dr. Bert Hentschel entspricht nicht Mathias Buschs Vorstellung der Aufgabenverteilung in Ressort- und Gesamtverantwortung.
Thomas Busch zieht sich zum Monatsende aus dem operativen Geschäft zurück und übernimmt den Vorsitz des Beirats. Danach gibt es keinen Sprecher der Geschäftsführung mehr, sondern eine Dreiteilung. Wenn in der Logistik eine sinnvolle Entscheidung das Marketing beeinträchtigt, kann der Marketing-Geschäftsführer widersprechen. Zwar gibt es ein klares Entscheidungs-Prozedere, doch diese neue Art gemeinschaftlicher Geschäftsführung bleibt ein "sehr spannendes Experiment" (Thomas Busch).
Wer neben Hentschel (Einkauf/Vertrieb) und Christian Busch (Logistik/Immobilien/Kundenservice) künftig die kaufmännische Leitung übernimmt, ist noch nicht entschieden. Mathias Busch hatte auch den Start des neuen Mey&Edlich-Kataloges verantwortet (wir berichteten). Thomas Busch hofft, den neuen kaufmännischen Geschäftsführer bis Jahresende zu finden. Es müsse nicht unbedingt ein Branchen-Insider sein, erinnert er. Und verweist auf Günther Nawrath, der bei Otto dank seines Blickes "von außen" erst die Strukturen schaffen konnte, die die Hamburger fit für den Weltmarkt machten.
Das Unternehmen Walbusch befindet sich unverändert auf stetem Wachstumskurs. Im ersten Halbjahr konnte die Gruppe um 5 Prozent wachsen. Für 2008 gehen die Solinger jetzt von 250 Mio. Euro Umsatz aus.
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