Transaktion beendet: Windeln.de veräußert Osteuropa-Tochter Feedo

04.09.2018

 (Bild: NH-Pressebild)
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Bild: NH-Pressebild unter Creative Commons Lizenz
Der deutsche Handelskonzern Windeln.de   hat sich nun - wie erwartet - von seinem Online-Geschäft in Osteuropa getrennt. Konkret wurde daher jetzt die Konzern-Tochter Feedo   an den tschechischen Groß- und Einzelhändler AGS92   verkauft, der - wie auch die Windeln.de SE - auf den Handel mit Baby- und Kleinkinderprodukten spezialisiert ist und dabei in Osteuropa über mehrere Händler-Marken verkauft.
Matthias Peuckert
Matthias Peuckert (Bild: Windeln.de SE)
"Der Verkauf ist ein weiterer Schritt, um die Profitabilität des Konzerns zu verbessern", freut sich Matthias Peuckert (siehe Foto links), Chief Executive Officer (CEO) von Windeln.de. "Wir sind zuversichtlich, windeln.de zu einem profitablen Unternehmen entwickeln zu können." So plant der Konzern weiter, Anfang 2019 den Break-Even zu erreichen. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2017 konnte der Konzern seinen Netto-Umsatz zwar um 8,8 Prozent auf 211,9 Mio. Euro   erhöhen. Unterm Strich stand aber ein bereinigtes EBIT von -24,9 Mio. Euro   . Durch den Feedo-Verkauf trennt sich der Konzern jetzt von einer verlustbringenden Tochter. Denn im Geschäftsjahr 2017 kam Feedo bei einem Netto-Umsatz von 23,7 Mio. Euro noch auf einen Verlust von -3,4 Mio. Euro (bereinigtes EBIT). Ende Juli 2018 wurde der bevorstehende Deal offiziell angekündigt   . Um Kosten zu sparen, wurde 2018 bereits der italienische Online-Shop von Windeln.de geschlossen   und die Zweitmarke "Nakiki" in Deutschland beerdigt   , über die Spielzeug und Kindermode angeboten wurde. In Deutschland wurde die Belegschaft in allen Vertriebs- und Verwaltungsbereichen reduziert   . Die deutsche Windeln.de-Gruppe verkauft aktuell noch über ihre Marke Windeln.de in der DACH-Region und China. Dazu ist der Konzern mit Bebitus    in Frankreich, Spanien und Portugal aktiv.
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