"Hervorragende Ergänzung": Signa Sports United übernimmt TennisPro

26.06.2019

 (Bild: NH-Pressebild)
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Bild: NH-Pressebild unter Creative Commons Lizenz
Die österreichische Signa-Gruppe   verstärkt sich mit dem nächsten Spezial-Versender. Ab sofort zum Handelskonzern gehört jetzt nämlich auch der Sport-Shop TennisPro   aus Frankreich, der nun in der Konzernsparte "Signa Sports United   " angesiedelt wird. Zu dem Shop-Portfolio   zählt hier bereits der deutsche Spezial-Versender Tennis Point   , dessen Geschäft die Signa-Gruppe nun mit der Übernahme des französischen Marktbegleiters TennisPro nach eigenen Angaben "hervorragend ergänzen" will.
Stephan Zoll
Stephan Zoll (Bild: eBay.de)
"TennisPro und Tennis Point sprechen Enthusiasten mit einem vergleichbar hohen Anspruch an", argumentiert der ehemalige eBay-Manager Stephan Zoll (siehe Foto links), der seit einem Jahr   als Chief Executive Officer (CEO) für die Sparte "Signa Sports United" zuständig ist. "Durch die Übernahme bauen wir die geografische Präsenz unserer Tennis-Plattform in Europa deutlich aus." Mit der Übernahme sichert sich die Signa-Gruppe zum einen das Online-Geschäft, wo TennisPro derzeit Länder-Shops für Kunden in Frankreich, Holland, Spanien und Italien sowie einen EU-weiten Online-Shop betreibt. Zum anderen schnappt sich der Signa-Konzern aber auch das Stationär-Geschäft der Franzosen, das aktuell aus 46 Franchise-Filialen in Frankreich, Belgien und Italien besteht. Hier können Kunden zum Beispiel ihre Online-Bestellungen versandkostenfrei abholen, während der Online-Shop regulär erst ab 75 Euro Bestellwert eine kostenlose Lieferung nach Hause bietet. Gegründet wurde der Tennis-Händler aus Entzheim (bei Straßburg) bereits 1981, verkauft wurde damals noch über gedruckte Kataloge. Zur Konzern-Sparte "Signa Sports United" gehören neben Tennis Point weitere prominente deutsche Online- und Multichannel-Händler wie die Internetstores-Gruppe mit Fahrrad.de    sowie Campz.de   (Outdoor-Artikel) als auch Outfitter.de    und Stylefile   (Sneaker, Streetwear, Sportbekleidung). Über alle Händler wurde im vergangenen Geschäftsjahr ein "profitabler" Umsatz von 442 Mio. Euro erzielt.
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