Verbraucher wollen digitale Angebote in der Innenstadt
24.12.2020 Der erneute Lockdown trifft den stationären Einzelhandel hart. Dabei standen die Geschäfte vor allem in den Innenstädten auch vor der Corona-Pandemie schon unter Druck. Was die Händler tun können, damit in Zukunft wieder mehr Menschen in Ladengeschäfte und Fußgängerzonen kommen, zeigt eine Umfrage.
Verbraucher vermissen Online-Angebot ihrer Lieblingsgeschäfte
Zugleich hängen viele Verbraucher am stationären Einzelhandel: Zwei Drittel der Internetnutzer (66 Prozent) vermissen in der Corona-Pandemie ein Online-Angebot ihrer Geschäfte vor Ort. 79 Prozent haben auch die konkrete Sorge, dass Einzelhändler in ihrer Region das Jahr wirtschaftlich nicht verkraften werden. Die Menschen in Deutschland wollen ihre Lieblingsläden gern unterstützen. Das gelingt oft nicht, da viele stationäre Händler weiterhin kein Online-Angebot für ihre Kunden vorhalten. Es gehe also nicht darum, Online-Handel und stationären Einzelhandel gegeneinander auszuspielen. Um krisenfest und langfristig erfolgreich zu sein, benötigen Händler zwei Standbeine: vor Ort und im Netz. So haben 6 von 10 Internetnutzern (60 Prozent) Interesse an Plattformen, auf denen man Produkte bei lokalen Händlern bestellen und liefern lassen kann. 58 Prozent sind entsprechend der Meinung, dass Online- und Offline-Handel künftig komplett verschmelzen werden.Abonnieren Sie unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter!

