Amazon zwingt Hersteller zu Extra-Verpackungen

von Dominik Grollmann

31.07.2019 Ab 1. August erhebt Amazon in den USA Strafgebühren, wenn Produkte in zu großen oder schwer zu öffnenden Verpackungen angeliefert werden.

 (Bild: Alexas_Fotos / Pixabay.com)
Bild: Alexas_Fotos / Pixabay.com
Der Onlinehändler Amazon    will Hersteller dazu bringen, ihre Produktverpackungen an das ECommerce-Zeitalter anzupassen. Wie das Wall Street Journal   berichtet, sollen Hersteller mittels Geldstrafen dazu gebracht werden, ihre Produkte in angemessenen Verpackungsgrößen anzuliefern, die sich zudem leicht öffnen lassen und für den Rückversand eignen.

Die neuen Richtlinien gelten ab dem 1. August. Die betroffenen Hersteller mussten dem Zeitungsbericht zufolge ihre Verpackungsgrößen um 34 bis 80 Prozent reduzieren, um den Standards zu genügen. Die Umstellung ist häufig mit hohen Kosten verbunden, da der Einzelhandel andere Anforderungen an die Verpackung stellt und nun oft zwei Linien produziert werden. Ökologisch ist der Vorstoß dagegen begrüßenswert - auch wenn vermutlich die Profitinteressen im Vordergrund standen. Denn immerhin tragen die meisten Vorgaben zu einer Reduzierung von Müll und Transportkosten bei.
alle Optionen Mitglied werden auf neuhandeln

Abonnieren Sie unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter!

alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: