Störtebekker: Weg vom D2C-only hin zum Präsenzhandel
01.04.2026 Die Frankfurter Männerpflegemarke Störtebekker hat im vergangenen Geschäftsjahr erstmals die Umsatzmarke von zehn Millionen Euro überschritten. Gleichzeitig treibt das Unternehmen den Ausbau vom ursprünglich stark Direct-to-Consumer-orientierten Anbieter hin zu einer breiter aufgestellten Männerpflegemarke voran. Ein wichtiger Schritt dabei ist der Einstieg in den stationären Handel.
Der Einstieg in den stationären Handel gilt zugleich als Test für Sortiment, Preispositionierung und Markenwahrnehmung im Massenmarkt. Für Störtebekker ist die Kooperation ein wichtiger Schritt, um die Marke auch außerhalb des eigenen Onlinekanals stärker zu etablieren.
Neuer Geschäftsführer seit 2025
Seit Juni 2025 verantwortet Darius Greulich als Geschäftsführer die operative Leitung des Unternehmens. Er übernahm die Rolle von Gründer Martin Picard.Nach Angaben des Unternehmens wurde der Umsatzsprung mit einem vergleichsweise kleinen Team von rund zehn Mitarbeitenden erreicht. Greulich betont jedoch, dass für die weitere Entwicklung nicht allein Umsatzkennzahlen entscheidend seien, sondern vor allem stabile Prozesse und skalierbare Strukturen.
Ausbau zur ganzheitlichen Männerpflegemarke
Gegründet wurde Störtebekker ursprünglich als Marke für Rasurprodukte. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen sein Sortiment schrittweise erweitert und positioniert sich zunehmend als umfassende Marke für Männerpflege.Künftig soll diese strategische Neuausrichtung stärker über verschiedene Touchpoints sichtbar werden, etwa im Handel, im Produktdesign und in der Markenkommunikation.
Fokus auf nachhaltige Skalierung
Mit dem Einstieg in den stationären Handel, der neuen Geschäftsführung und wachsender Markenbekanntheit sieht sich das Unternehmen für die nächste Wachstumsphase aufgestellt. Ziel ist es, die Marke langfristig im Premiumsegment der Männerpflege zu etablieren.Für 2026 plant Störtebekker nach eigenen Angaben eine weitere Sortimentserweiterung sowie eine stärkere Ausdifferenzierung der Markenpositionierung.
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