Rossmann gründet IT-Tochter in Albanien
11.06.2026 Mit einer neuen Tochtergesellschaft in der albanischen Hauptstadt Tirana will die Drogeriemarktkette Rossmann ihre Entwicklungskapazitäten erhöhen. 30 MitarbeiterInnen werden eingestellt.
Mit dem neuen Standort reagiert Rossmann auf die wachsenden Anforderungen an seine IT-Landschaft. Hintergrund seien die zunehmende Komplexität digitaler Systeme sowie das internationale Wachstum des Unternehmens. Rossmann betreibt inzwischen mehr Filialen im Ausland als in Deutschland.
"Der neue IT-Standort in Albanien ermöglicht es uns, zusätzliche Kapazitäten aufzubauen, Know-how zu erweitern und die internationale Zusammenarbeit weiter zu stärken. Er erhöht unsere operative Exzellenz und sichert die hohe Qualität, die unsere Kunden und Mitarbeiter gewohnt sind. Die IT-Gesellschaft ist damit ein weiterer wichtiger Baustein, um Rossmann zukunftsfähig aufzustellen", sagt Christian Metzner , Rossmann-Geschäftsführer IT und HR.
Rossmann Digital Services soll Leistungen für den deutschen Markt sowie perspektivisch für alle Landesgesellschaften erbringen. Ziel ist es, Fähigkeiten und Systeme länderübergreifend zu nutzen und die Skalierbarkeit der Organisation zu verbessern.
Nach Angaben des Unternehmens soll die neue Einheit dazu beitragen, Innovationen schneller umzusetzen und die Agilität der IT zu erhöhen. Tirana habe gut ausgebildete IT-Fachkräfte, die über eine hohe Englischkompetenz verfügten, erklärt Rossmann zu den Gründen für die Standortwahl. Albanien verfüge auch über stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen. In dem Land ist Rossmann bereits seit 2008 mit Filialen vertreten.
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