Payment

Mangopay ade: Vinted setzt auf eigenen Bezahldienst

von Dominik Grollmann

04.09.2026 Vinted stellt den Zahlungsverkehr auf den hauseigenen Dienst Vinted Pay um. NutzerInnen müssen dafür bis zum 5. Oktober neue Allgemeine Geschäftsbedingungen akzeptieren, während Pro-Verkäufer von der Umstellung zunächst ausgenommen bleiben.

 (Bild: Vinted)
Bild: Vinted
Das Secondhand-Portal Vinted   führt zum 5. Oktober 2026 seinen eigenen Bezahldienst Vinted Pay ein und ersetzt damit den bisherigen Zahlungsanbieter Mangopay  . Dies geht aus einer Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen   hervor, denen Nutzer zustimmen müssen, um die Plattform weiterhin nutzen zu können. Die Migration soll danach automatisch erfolgen. Vorhandenes Guthaben wird ohne Kosten auf die neue, von Vinted Pay verwalteten Wallet übertragen. Ausgenommen sind derzeit lediglich Pro-Verkäufer.

Mehr Kontrolle über den Zahlungsprozess

Mit dem Wechsel baut Vinted die Zahlungsabwicklung stärker in die eigene Plattform ein. Künftig soll Vinted Pay unter anderem prüfen können, ob Wallet und hinterlegte Bankverbindung zusammenpassen. Außerdem kündigt das Unternehmen zusätzliche Sicherheitsprüfungen und Anpassungen bei der Identitätsprüfung an.

Darüber hinaus benennt Vinted die bisherige Käuferschutz-Gebühr in Vinted-Gebühr um. Nach Angaben des Unternehmens entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten, auch die bisherigen Schutz- und Supportleistungen sollen unverändert bestehen bleiben.
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