Onlinehandel

Sonnenfinsternis legt Online-Shopping kurzzeitig lahm

von Susan Rönisch

14.08.2026 Während der Sonnenfinsternis (12.09.2026) ist das Volumen digitaler Transaktionen in Europa zeitweise um fast 38 Prozent eingebrochen. Unmittelbar danach folgte allerdings ein kräftiger Nachholeffekt: Innerhalb von rund einer halben Stunde stieg das Transaktionsvolumen vom Tiefpunkt aus um 64 Prozent.

 (Bild: BR.de)
Bild: BR.de
Während des Höhepunkts der Sonnenfinsternis sank das Volumen digitaler Transaktionen gegenüber einem typischen Abend um fast 38 Prozent, zeigen Transaktionsdaten des Zahlungsdienstleisters Mollie  . Dafür hat das Unternehmen nach eigenen Angaben Zahlungsströme in mehr als 30 europäischen Märkten ausgewertet.

Der Einbruch war nur von kurzer Dauer. In den 33 Minuten nach dem Höhepunkt der Sonnenfinsternis stieg das Transaktionsvolumen gegenüber dem Tiefpunkt des Abends um 64 Prozent. Mollie beschreibt den Verlauf als V-förmige Ausgabekurve.

Einbruch betrifft unterschiedliche Händlerkategorien

Der Rückgang und die anschließende Erholung zeigten sich laut Mollie über zahlreiche Händlerkategorien hinweg. Die Daten deuten damit nicht auf Veränderungen einzelner Produktsegmente hin, sondern auf eine vorübergehende Unterbrechung der Online-Aktivität insgesamt.

"Unsere Daten zeigen eine synchronisierte Pause, als sich die Menschen in ganz Europa von ihren Bildschirmen abwandten", sagt Kareem Hewady, Chief Engineer bei Mollie. Ebenso auffällig sei die schnelle Erholung gewesen: Nach der Sonnenfinsternis hätten aufgeschobene Transaktionen das Volumen binnen etwas mehr als 30 Minuten deutlich steigen lassen.
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