"Spacelab"-Runde 2: Media-Saturn sucht die nächsten Start-Ups

04.05.2016

 (Bild: NH-Pressebild)
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Bild: NH-Pressebild unter Creative Commons Lizenz
Die Media-Saturn-Gruppe   will sich erneut an verheißungsvollen Start-Ups beteiligen. Aus diesem Grund geht nun das Förderprogramm "Spacelab   " in die zweite Runde, das die Ingolstädter im vergangenen Sommer aus der Taufe gehoben haben   . Erneut fahndet der Handelskonzern daher jetzt nach jungen Unternehmen mit einem Fokus auf dem Geschäft mit Consumer Electronics, deren Angebote und Services das vorhandene Portfolio der Media-Saturn-Gruppe in Zukunft sinnvoll ergänzen könnten.
Media Saturn Spacelab
Über sein "Spacelab" beteiligt sich Media-Saturn an Start-Ups (Bild: Screenshot)
Auch bei der zweiten Auflage hält der Handelskonzern an den Konditionen aus der ersten Runde fest. Das bedeutet: Ab sofort können sich Start-Ups online bei Media-Saturn bewerben   . Voraussetzung für eine Teilnahme sind ein vorzeigbares Produkt oder Geschäftsmodell, ein vollständiges Gründerteam und Relevanz für den Consumer-Electronics-Markt. Nach der ersten Bewerbungsphase werden rund 20 Bewerber unter die Lupe genommen. Danach entscheidet sich, welche der Start-Ups final in das Spacelab-Programm einziehen. Dann wird unter anderem analysiert, ob Start-Ups im richtigen Markt aktiv sind und sie ihre Zielgruppe über ihre bisherige PR-Strategie überhaupt erreichen. Bei der ersten Runde wurden insgesamt vier Start-Ups ausgewählt   , die auf Service-Leistungen rund um Consumer Electronics spezialisiert sind und damit das Warenangebot der Media-Saturn-Gruppe zum Beispiel geschickt um neue After-Sales-Services erweitern. Zu den Finalisten der ersten Runde zählt daher etwa die Deutsche Technikberatung GmbH   , die einen Mitarbeiter zu einem Media-Saturn-Kunden nach Hause schicken kann, falls dort das kürzlich gekaufte TV-Gerät nicht mehr funktioniert.

Media-Saturn-Fazit: "Erste Runde war ein voller Erfolg"

Mit Finalisten der ersten Runde hat die Media-Saturn-Gruppe bereits erste Kooperationen gestartet. So wird zum Beispiel den Kunden des Saturn-Marktes in Köln (Hansaring) unter dem Motto "Hausarzt für Technik" angeboten, dass sie sich beim Kauf eines beratungsintensiven Produkts (Laptop, Smart-TV) von Mitarbeitern der Technikberatung schulen lassen können. In diesem Fall erhält der Kunde über seinen Saturn-Markt jede Stunde günstiger als bei einer Direktbuchung über die Deutsche Technikberatung. An den Finalisten des Spacelab-Programms will sich Media-Saturn zudem beteiligen, wobei insgesamt in jedes Unternehmen rund 30.000 Euro fließen sollen. Die Verhandlungen über eine Beteiligung der Media-Saturn-Gruppe an den vier Finalisten aus der ersten Runde   starten in den nächsten Wochen.
Martin Sinner
Martin Sinner (Bild: Media-Saturn)
Verantwortlich für das „Spacelab“-Programm von Media-Saturn ist Martin Sinner, der auch die unternehmensinterne Einheit “Electronics Online Group” (EOG) führt   . Unter diesem Motto bündelt der Konzert seit Herbst 2014 alle Aktivitäten seiner Online-Pureplayer   . "Die erste Runde war ein voller Erfolg", freut sich Sinner. Weil alle vier Finalisten beim ersten Anlauf aber ihre Schwerpunkte beim Kunden-Service   haben, sucht er diesmal Start-Ups mit einem anderen Fokus. Interessiert ist die Media-Saturn-Gruppe demnach an Unternehmen mit einem Fokus auf Connected Home oder Mobile Commerce. Über das Programm will Media-Saturn aber nicht nur an neue Produkte und Services gelangen. Wertvoll ist für Sinner auch der Kontakt zu kreativen Köpfen, den man sonst vielleicht nicht bekommen würde.
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