Unito-Gruppe: Quelle feiert Shop-Jubiläum - kein Otto-Start in der Schweiz
27.01.2021
"Bedauern dieses Urteil": Otto-Versand darf nicht in die Schweiz
Während aber das Geschäft bei Quelle brummt, kriselt es bei einer anderen Traditionsmarke. Denn zur Unito-Gruppe gehört auch das Geschäft von Otto in Österreich . Geplant war daher, mit dieser Marke zu expandieren und Otto in die Schweiz zu bringen. Das sollte an sich bereits 2017 über die Bühne gehen. Doch nach einem Rechtsstreit wurde der Start verschoben - und ist nun endgültig vom Tisch. Hintergrund ist ein Namensstreit mit dem Schweizer Detailhändler Otto's , der ein Universalangebot online und über stationäre Filialen in der Alpenrepublik verkauft. Im vergangenen Jahr hatte daher das Schweizer Bundesgericht in letzter Instanz entschieden , dass für den Otto-Versand der Markteintritt aufgrund der Verwechslungsgefahr nicht möglich wird. "Wir bedauern dieses Urteil", klagt Unito-Chef Gutschi (siehe Foto). "Doch die Schweizer Gerichte haben Recht gesprochen und das ist zu akzeptieren." Der Otto-Konzern hatte die Quelle-Marke im Jahr 2009 übernommen und zunächst unter Quelle.de einen Online-Marktplatz gestartet, auf dem andere Händler ihre Sortimente angeboten hatten. Doch der Online-Marktplatz kam nicht in Schwung. Daher wurde Quelle.de zu einem Online-Pureplayer mit eigenem Sortiment umgebaut, den seit dem Jahr 2013 die Unito-Gruppe aus Salzburg betreut. Denn diese Otto-Tochter betreibt bereits seit 2011 eigene Quelle-Shops in Österreich und in der Schweiz .Abonnieren Sie unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter!


