Black Friday: Phishing-Attacken auf Einzelhändler nehmen zu
25.11.2025 Amazon, Lindt, Rewe, Edeka und Obi zählen zu den beliebtesten Angriffszielen von Cyberkriminellen rund um das Rabatt-Event am 28. November. Mails, die zu gefälschten Händler-Seiten führen, sehen dabei immer echter aus.
Die Daten basieren auf einer anonymisierten Analyse eingehender E-Mails bei Kundenunternehmen von Darktrace/Email . Sie zeigen: Cyberkriminelle nutzen gezielt saisonale Anlässe und vertrauenswürdige Markennamen, um Konsumenten in die Falle zu locken.
Im November 2025 blockierte Darktrace eine Vielzahl von Phishing-Kampagnen, die von Domains wie "Pal.PetPlatz(dot)com" oder "Epicbrandmarketing(dot)com" ausgingen. Neben gefälschten Angeboten für Rolex-Uhren oder Louis-Vuitton-Taschen wurde vor allem eine fiktive Marke namens "Deal Watchdogs" missbraucht - angeblich ein Schnäppchenjäger-Service für Verbraucher. Diese E-Mails warben mit "unschlagbaren" Black-Friday-Deals bei Amazon und nutzten Social-Engineering-Taktiken, um Klicks zu provozieren. Wer auf den Link klickt, landet auf einer gefälschten Amazon-Seite, auf der persönliche Daten und Zahlungsinformationen abgegriffen werden.
"Der Posteingang in der Feiertagssaison ist ein bevorzugtes Jagdrevier für Betrüger", sagt Nathaniel Jones , VP Security & AI Strategy bei Darktrace. "Konsumenten erwarten Rabattcodes, Versandbenachrichtigungen und Sonderangebote - da fällt es kaum auf, wenn ein Fake darunter ist. Diese neuen Phishing-Kampagnen sehen nicht mehr aus wie die holprigen Betrugsversuche von früher. Sie sind oft professionell gestaltet, stimmen im Ton und kommen zur richtigen Zeit - das macht es extrem schwer, echte von gefälschten E-Mails zu unterscheiden."
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