Hornbach steigert Umsatz auf 6,4 Milliarden Euro
19.05.2026 Hornbach hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Umsatzplus von 3,8 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro abgeschlossen, während das bereinigte EBIT leicht um 1,8 Prozent auf 264,7 Millionen Euro sank, teilt das Unternehmen mit. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Baumarktkonzern trotz geopolitischer Unsicherheiten stabile Umsätze und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau
Albrecht Hornbach erklärte, der europäische Do-it-yourself-Markt bleibe strukturell attraktiv, insbesondere in Osteuropa. Deshalb wolle das Unternehmen weiter in neue Standorte, Digitalisierung und operative Prozesse investieren. Für Händler relevant: Hornbach plant zusätzliche Expansionen und treibt den Aufbau seiner vernetzten Handelsarchitektur weiter voran. Dazu gehören auch KI-Anwendungen für Projektberatung, Planung und Produktauswahl.
Steigende Kosten belasten Ergebnis
Das bereinigte EBIT lag mit 264,7 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch höhere Personalkosten, steigende Ausgaben für Instandhaltung sowie Investitionen in die IT-Infrastruktur. Die bereinigte EBIT-Marge sank leicht von 4,3 auf 4,1 Prozent.Der Jahresüberschuss verringerte sich auf 143,6 Millionen Euro. Gründe waren unter anderem höhere Finanzierungskosten sowie negative Währungseffekte. Trotzdem will das Unternehmen die Dividende stabil bei 2,40 Euro je Aktie halten. Damit würde Hornbach zum 39. Mal in Folge mindestens die Dividende des Vorjahres ausschütten.
Die Investitionen stiegen im vergangenen Geschäftsjahr auf 220,4 Millionen Euro. Das Geld floss vor allem in neue Märkte, Modernisierungen und die Expansion nach Serbien. Dort soll Ende 2027 der erste Markt eröffnen. Für 2026/27 kündigt Hornbach weitere steigende Investitionen an.
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