Shop Direct Expansion: Amazon saugt Drittanbieter-Sortimente auf
12.03.2026 Vergiftetes Geschenk: Amazon vermarktet jetzt auch Produkte von Shops, die gar nicht bei Amazon verkaufen. Völlig kostenlos. Naja, fast.
Wie TechCrunch nun berichtet, bindet Amazon jetzt auch die Produkt-Feeds von Feedonomics , Salsify und CedCommerce in sein Angebot ein. Weitere Feed-Partner sollen folgen, zudem kündigt Amazon dem Bericht zufolge ein eigenes Händlerportal mit direktem Feed an.
Bereits seit Februar 2025 testet Amazon das Modell, Produkte aus externen Shops in Suchergebnissen anzuzeigen, wenn ein gesuchter Artikel nicht im eigenen Marktplatz verfügbar ist. KundInnen werden dann auf die Website des jeweiligen Händlers weitergeleitet, um Preise, Lieferoptionen und weitere Informationen einzusehen.
Mehr Sichtbarkeit, aber auch mehr Einblick für Amazon
Neu ist zudem, dass Amazon seine KI-Kauffunktion Buy for Me auch für externe Händlerseiten unterstützt. Darüber kann Amazon Bestellungen mithilfe eines KI-Agenten im Namen der KundInnen auf Händler-Websites abschließen. Die Bestellverfolgung läuft anschließend in Amazons Bestellübersicht beziehungsweise in einem eigenen Bereich für diese Käufe.Die Produktauswahl aus externen Shops ist nach Angaben von Amazon inzwischen auf Amazon.com, in der mobilen App und im KI-Assistenten Rufus für US-KundInnen verfügbar.
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