Supermärkte

Rewe und Penny wollen 40 Tegut-Filialen betreiben

von Christian Gehl

17.04.2026 Die Rewe Group will bis zu 40 Tegut-Standorte von Migros übernehmen. Die Transaktion steht noch unter Kartellvorbehalt.

Rewe und Edeka teilen die Tegut-Filialen unter sich auf. (Bild: Tegut)
Bild: Tegut
Rewe und Edeka teilen die Tegut-Filialen unter sich auf.
Die Rewe Group   hat mit der Genossenschaft Migros Zürich   einen Vertrag zur möglichen Übernahme von bis zu 40 Tegut-Märkten geschlossen. Die meisten Standorte sollen unter dem Rewe-Logo betrieben werden, der Rest von Penny  . Tegut-Eigner Migros hatte den Abstoß der Supermarktkette Mitte März beschlossen. Die meisten der 300 Filialen sollen an Edeka gehen.

Die Vereinbarung mit Rewe steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Erst nach einer Genehmigung kann die geplante Übernahme umgesetzt und die Integration der Märkte gestartet werden. Auch für die Beschäftigten der betroffenen Filialen gibt es Perspektiven: Allen Mitarbeitenden soll ein Jobangebot innerhalb der Rewe Group unterbreitet werden.

"Wir wollen die Verantwortung für die Standorte und ihre Teams übernehmen", sagt Peter Maly , Vorstand der Rewe Group. "Sobald die Freigabe erteilt wird, modernisieren wir die neuen Märkte auf unser Markthallen-Konzept", erklärt Stefan Görgens , Bereichsvorstand von Penny Deutschland.

Die Auswahl der Standorte ist Ergebnis mehrerer Gespräche der Migros Zürich mit potenziellen Käufern. Details zu einzelnen Filialen wurden aufgrund laufender Verfahren nicht genannt. Die Anmeldung beim Bundeskartellamt soll zeitnah erfolgen.
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