Der Handel kann sich gut vorstellen, KI statt Talente zu nutzen
17.06.2026 Keine Branche kann sich so gut vorstellen, Menschen mit KI zu ersetzen. Dort geben 28,6 Prozent eine leichte oder sehr leichte Ersetzbarkeit der (Fach-)Hochschulabschlüsse durch Künstliche Intelligenz an.
Dem Handel folgen mit 19,7 Prozent die Dienstleister, Verarbeitendes Gewerbe (14,6 Prozent) und Bauhauptgewerbe (9,3 Prozent). Die Ergebnisse sind über alle Unternehmensgrößen hinweg nahezu identisch.
Etwas schwächer zeigt sich dieser Effekt bei der Berufserfahrung. Im Handel können 22,9 Prozent der Unternehmen Berufserfahrung leicht oder sehr leicht durch eine KI-unterstützte, unerfahrene Arbeitskraft ersetzen. Bei den Dienstleistern beträgt dieser Wert 14,5 Prozent, gefolgt vom Verarbeitenden Gewerbe (12,6 Prozent) und dem Bauhauptgewerbe (7,7 Prozent). "Berufserfahrung ist für Unternehmen offenbar etwas schwerer durch KI zu kompensieren als formale Abschlüsse", so Ruffert.
Hingegen schätzt immer noch mehr als die Hälfte der Unternehmen (55,4 Prozent), die KI einsetzen, es als schwer oder gar nicht möglich ein, eine Arbeitskraft mit (Fach-)Hochschulabschluss durch KI-unterstützte, weniger qualifizierte Mitarbeiter zu ersetzen. Beim Austausch einer erfahrenen durch eine KI-nutzende, unerfahrene Arbeitskraft liegt dieser Anteil sogar bei 62,7 Prozent.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Ifo-Studie zur Ersetzbarkeit von Qualifikation durch KI
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