Cyber-Kriminalität

Fake Shops: Was der Fall Germens wirklich lehrt

04.03.2026 - Fake Shops sind längst mehr als vereinzelte Betrugsversuche. Sie sind zu einem echten Systemrisiko geworden. Der Fall Germens zeigt Konsequenzen für den Online-Handel auf - und wie Agenturen darauf reagieren sollten.
von Christian Gehl
René König warnt vor Fakes seines Online-Shops Germens. (Bild: René König, Germens)
Bild: René König, Germens
René König warnt vor Fakes seines Online-Shops Germens.

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TL;DR
Agenturen sind zunehmend auch Risikoberater. Wer Online-Shops betreut, muss Sicherheit als festen Bestandteil der Gesamtstrategie begreifen - technisch, kommunikativ und organisatorisch.
Jeder vierte Deutsche war bereits Opfer von Online-Betrug. Besonders häufig kommen gefälschte Verkaufsplattformen zum Einsatz: 32 Prozent der Betrugsopfer sind schon auf einen Fake Shop hereingefallen. Das zeigt eine aktuelle Schufa   -Umfrage unter 1.000 VerbraucherInnen. "Online-Betrug ist längst keine Randerscheinung mehr - er betrifft Millionen Menschen und wird zunehmend professioneller organisiert. Besonders Fake Shops zeigen, wie raffiniert Täter mittlerweile vorgehen, um Vertrauen zu erschleichen", sagt Josephine Ackerman  , Schufa-Bereichsleiterin Strategie, Marke und Privatkunden.

Hohe Fallzahlen, hohe Fluktuation

Problemverschärfend wirkt noch, dass die Nutzung von Online-Shops immer weiter zunimmt: Für dieses Jahr geht der Handelsverband Deutschland    von einer Umsatzsteigerung im E-Commerce bis nahe der 100-Milliarde

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