Conrad Electronic: Schon 80 Prozent ist B2B-Umsatz
07.11.2025 Conrad Electronic hat seine Ausrichtung konsequent umgestellt. Mit rund 80 Prozent B2B-Umsatz und klar segmentierten Kundentypen will das Familienunternehmen Europas führende Beschaffungsplattform für technischen Bedarf werden. Zwei Neuzugänge in der Geschäftsführung sollen nun helfen.
Zwei Kundentypen: DMC und PMC
Ein Learning des Turn-arounds: Das B2B-Geschäft lässt sich nicht vollständig digital abwickeln. Conrad segmentiert seine GeschäftskundInnen daher in zwei Gruppen:
- Digitally Managed Customers (DMC): Kaufen überwiegend über den Onlineshop ein und profitieren von automatisierten Bestellprozessen und digitaler Plattformunterstützung.
- Personally Managed Customers (PMC): Setzen auf persönliche Betreuung, elektronische Systemanbindungen und individuelle E-Procurement-Lösungen, insbesondere bei komplexeren Beschaffungsprozessen.
Diese Segmentierung ermöglicht es Conrad, Angebote, Services und Vertrieb gezielt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse auszurichten.
Verstärkung der Geschäftsführung für strategisches Wachstum
Um die Wachstumsstrategie konsequent umzusetzen, hat Conrad nun die Geschäftsführung erweitert: Daniel Saga ist seit Mai 2025 für DMC-Kunden zuständig, Guy Dann betreut seit September 2025 die PMC-Kunden. Saga bringt umfangreiche Erfahrung aus E-Commerce und Plattformökonomie mit, während Dann über internationale Vertriebs- und Turnaround-Erfahrung verfügt. Zusammen mit CFO Sebastian Dehnen und CEO Ralf Bühler sollen sie Conrad als führende europäische Plattform für technischen Bedarf positionieren und das B2B-Geschäft nachhaltig ausbauen.Abonnieren Sie unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter!

