Commerce

Kritische Black-Friday-KäuferInnen: Was Onlinehändler tun müssen

von Sebastian Halm

12.11.2025 Eine Untersuchung der Erwartungen, die Konsumentinnen zum Black Friday 2025 haben, zeigt: Shops müssen Vertrauen und Transparenz in den Fokus rücken.

 (Bild: ChatGPT/Sebastian Halm)
Bild: ChatGPT/Sebastian Halm
Fast die Hälfte (48 Prozent) befürchtet, dass vermeintliche "Fake-Rabatte" angeboten werden - also Preise, die vorab künstlich erhöht wurden, um am Aktionstag besonders hohe Nachlässe zu suggerieren. Darüber hinaus würde fast jede dritte Person (30 Prozent) kein Angebot wahrnehmen, wenn die Preise trotz Rabattierung weiterhin zu hoch erscheinen.

Das ist das Ergebnis der aktuellen Black-Friday-2025-Umfrage   , die eBay Advertising    gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Civey   unter 2.500 Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland durchgeführt hat. Sie zeigt: Neben dem Preis spielt vor allem Vertrauen eine zentrale Rolle. Knapp ein Viertel (23 Prozent) zweifelt an der Seriosität mancher Online-Shops, weil sie KI-generierte Fake-Shops vermuten. Weitere 19 Prozent lassen sich von schlechten Händlerbewertungen abschrecken.

Die Botschaft ist eindeutig: Kundinnen und Kunden erwarten am Black Friday echte Rabatte und glaubwürdige Anbieter. Für Onlinehändler bedeutet das, Vertrauen gezielt zu stärken und ihre Kommunikation an den Erwartungen der Zielgruppe auszurichten.

Misstrauen am größten bei Familien und 30- bis 39-Jährigen

Neben falschen Rabatten, überhöhten Preisen, unseriösen KI-Shops und schlechten Bewertungen nannten die Befragten weitere Faktoren, die sie vom Kauf abhalten:
  • Hohe Versandkosten (11 Prozent)
  • Unklare Produktbeschreibungen (10 Prozent)
  • Nicht-nachhaltige Angebote (10 Prozent)

Am kritischsten zeigen sich die 30- bis 39-Jährigen - 65 Prozent von ihnen nennen fehlende echte Rabatte als Hauptgrund, kein Angebot wahrzunehmen. Auch bei den 40- bis 64-Jährigen zweifeln mehr als die Hälfte an der Echtheit vieler Preisnachlässe. Familien mit Kindern achten besonders auf reale Rabatte (51 Prozent) und empfinden Angebote häufiger als zu teuer (39 Prozent). Haushalte ohne Kinder hingegen fokussieren stärker die Seriosität der Anbieter (23 Prozent).

Vertrauen schaffen mit Marktplatz-Präsenz und Transparenz

"Beim diesjährigen Black Friday schauen die Konsumentinnen und Konsumenten genauer auf die Angebote als in den Jahren zuvor. Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen deutlich: Vertrauen und Transparenz sind die entscheidenden Faktoren - vor allem, wenn vermeintliche Rabatte und unseriöse KI-Shops hinterfragt werden", erklärt Arnaud Valion Gueutal, Director Enterprise Seller Development bei eBay. "Mit eBay haben Händler die Möglichkeit, diesen veränderten Erwartungen gezielt zu begegnen. Generell genießen Marktplätze wie eBay einen Vertrauensvorschuss bei Konsumentinnen und Konsumenten. Unsere Werbelösungen und Verkaufsaktionen helfen, echte Angebote sichtbar zu machen, Preisvorteile glaubhaft zu kommunizieren und Zielgruppen präzise anzusprechen, um das Umsatzpotenzial am Black Friday optimal zu nutzen."

Weitere Strategien für die Peak Season

Weitere verkaufsfördernde Erkenntnisse und Strategien für die umsatzstärkste Zeit des Jahres finden Händler im eBay Peak-Season Playbook 2025   .

Die Black-Friday-2025-Umfrage wurde am 14. und 15. Oktober 2025 vom Marktforschungsunternehmen Civey im Auftrag von eBay Advertising online unter 2.500 Personen ab 18 Jahren in Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Gesamtbevölkerung.
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