Weihnachtsgeschäft

BTE rät Modehändlern von pauschalen Rabatten ab

von Susan Rönisch

14.11.2025 Der Bundesverband Textilwirtschaft (BTE) empfiehlt Modehändlern, auf pauschale Rabatte zu verzichten. Nach Einschätzung des Verbands ist eine differenzierte Preisstrategie deutlich effektiver, als wahllos Herbst- oder Winterware zu reduzieren.

 (Bild: Pixabay/ geralt)
Bild: Pixabay/ geralt
"Die erste Reduzierung ist die billigste", sagt der BTE   und rät, schlecht laufende Artikel gezielt und moderat zu rabattieren, während echte Winterware im November nur in Ausnahmefällen reduziert werden sollte. Schließlich gebe es bislang kaum kalte Tage, sodass belastbare Daten für Rabattentscheidungen fehlten. Idealerweise sollten Winterartikel erst nach Weihnachten erstmals reduziert werden.

Die aktuelle BTE-Umfrage zeigt, dass sich bereits 2024 viele Fachhändler dem vermeintlichen Zwang zu Black Friday-Rabatten entzogen haben: Nur 16,3 Prozent setzten auf umfangreiche Preisnachlässe, ein Drittel beteiligte sich moderat, 46,1 Prozent verzichteten komplett.

Der BTE warnt zudem vor steigenden Kosten und stagnierenden Umsätzen: "Gerade im mittelständischen Outfithandel führt kein Weg an einem besseren Abschriften- und Warenmanagement vorbei. Ansonsten drohen rote Zahlen - unabhängig von möglichen Rückzahlungen von Überbrückungshilfen."

Der Verband appelliert, sich nicht von Online-Rabatten oder vertikalen Markenformaten unter Druck setzen zu lassen: Für diese sei der Preis das zentrale Verkaufsargument, während Multilabel-Fachhändler auf differenzierte Strategien setzen sollten, um Profitabilität und Abverkauf zu sichern.
alle Optionen Mitglied werden auf neuhandeln

Abonnieren Sie unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter!

alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: