Bonprix stattet Denim-Produkte mit Digitalem Produktpass aus
05.05.2026 Der Online-Modehändler Bonprix integriert den Digitalen Produktpass frühzeitig breit in sein Sortiment und verbindet Produkttransparenz mit Zusatzservices für KundInnen. Damit entsteht ein neuer digitaler Kontaktpunkt nach dem Kauf.
Mit dem Schritt erweitert Bonprix seine bisherigen Aktivitäten rund um den Digitalen Produktpass und greift damit der verpflichtenden Einführung im Rahmen der europäischen Ökodesign-Verordnung vor. Technischer Partner des Projekts ist die Agentur Narravero .
Neben klassischen Daten zu Material, Lebenszyklus und Nutzung enthält der DPP Inhalte wie Styling-Ideen, Pflege-und Nutzungshinweise wie etwa zum Kürzen von Jeans sowie Video-Tutorials. Damit positioniert Bonprix den Pass nicht nur als Transparenzinstrument, sondern auch als verlängerten Service- und Kommunikationskanal.
"Wir glauben fest daran, dass der Digitale Produktpass weit mehr bieten kann als die Auflistung von Nachhaltigkeitsdaten, und zwar dann, wenn er einen echten Mehrwert bietet", sagt Verena Jasper, Head of Corporate Responsibility bei bonprix. "Deshalb nehmen wir bei seiner Fortentwicklung konsequent die Perspektive unserer KundInnen ein - mit dem Ergebnis, dass unser digitaler 'Ausweis' neben den anschaulich aufbereiteten Informationen zur Materialzusammensetzung, zum Lebenszyklus und zur Nutzungsphase des Produkts zudem praktische Serviceempfehlungen enthält."
Zum Start integriert Bonprix den Digitalen Produktpass in rund 40 Denim-Modelle, darunter in Jeans, Shorts und Röcke. Im Laufe des Jahres soll die Anzahl auf 100 Produkte steigen. Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt dienen dem Unternehmen als Grundlage, um den Digitalen Produktpass auf weitere Produktgruppen auszuweiten.
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