Brillenhandel

Bei Mister Spex bricht vor allem der Onlineumsatz ein

von Joachim Graf

08.05.2026 Optiker Mister Spex macht deutlich weniger Umsatz, kann aber die Profitabilität steigern. Der Nettoumsatz im ersten Quartal 2026 schrupfte um neun Prozent auf 40,7 Mio. Euro. Vor allem das Onlinegeschäft blutet.

Abo-Modell Mister Spex Switch jetzt online erhältlich (Bild: Mister Spex)
Bild: Mister Spex
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Für das Auftaktquartal 2026 meldete Mister Spex    einen Umsatz von 40,76 Mio. Euro im Vergleich zu 44,92 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Erlöse beliefen sich auf 41,5 Mio. Euro gegenüber 45,43 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Nettoverlust belief sich auf 6,48 Mio. Euro nach einem Fehlbetrag von 6,82 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Immerhin: Der bereinigte EBITDA-Wert stieg auf 1,3 Mio. Euro und die Bruttomarge verbessert sich um rund 230 Basispunkte auf 59 %, hauptsächlich durch einen höheren Anteil von Korrektionsbrillen und die Weiterentwicklung des Glasportfolios. Das Unternehmen hat vier strukturelle Treiber im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses initiiert, darunter die Umstellung auf eine integrierte Salesforce Plattform und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Während der Umsatz in den Filialen wächst, ist das Online-Geschäft aufgrund von strategischen Maßnahmen rückläufig, so das Unternehmen. Im Fokus stehe vor allem eine bewusste Steuerung im Online-Geschäft hin zu mehr Umsatzqualität, starkes Wachstum im Store-Netzwerk sowie strukturelle Hebel für ein skalierbares Operating Model.
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