Gartenhandel verschiebt sich zunehmend ins Internet
17.04.2026 Während der Online-Gartenmarkt weiter zulegt, verschiebt sich auch die Informationsbeschaffung zunehmend ins Netz und macht saisonale Händlerstrategien überflüssig.
Doch auch wenn der Kauf noch hauptsächlich in stationären Geschäften stattfindet, die Informationsbeschaffung tut es nicht. Der Gartenzubehörspezialist Rasenkante24.de sieht einen Trend hin zum Onlinekanal als zentralem Zugang für Gartenprojekte. "Wir sehen sehr deutlich, dass sich das Kaufverhalten verändert: Kunden planen ihre Projekte heute digital, vergleichen intensiver und erwarten auch bei komplexen Produkten eine fundierte Online-Beratung. Dieser Trend wird sich weiter verstärken", sagt Silke Tolksdorf , Geschäftsführerin von Rasenkante24 .
Die klassische Saisonalität im Gartenhandel verliert damit an Bedeutung. Digitale Informations- und Planungsprozesse sorgen dafür, dass Kaufentscheidungen zeitlich vorgezogen werden und sich die Nachfrage stärker über das Jahr verteilt. "Wir sehen, dass Gartenprojekte heute viel stärker im Voraus geplant werden. Der Informationsprozess beginnt oft Monate vor dem eigentlichen Kauf - und findet überwiegend online statt", so Tolksdorf. Online-Inhalte wie Ratgeber, Projektbeispiele oder visuelle Inspiration würden damit zu zentralen Erfolgsfaktoren im Wettbewerb.
"Der Gartenmarkt entwickelt sich zunehmend zu einem digitalen, beratungsintensiven und logistisch anspruchsvollen E-Commerce-Segment. Anbieter, die Sortiment, Content und Service intelligent miteinander verknüpfen, werden sich im Wettbewerb nachhaltig positionieren", prophezeit Tolksdorf.
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