Refurbed knackt 3 Milliarden-Euro-Marke und expandiert in 13 neue Märkte
03.03.2026 Der Refurbished-Marktplatz wächst rasant und verdoppelt seine geografische Präsenz in Europa. Händler erhalten Zugang zu insgesamt 24 Märkten und einem kombinierten Markt von 486 Millionen KonsumentInnen. Besonders das Premium-Segment legt deutlich zu.
Mit dem Markteintritt in Spanien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Polen, der Slowakei, Slowenien, Kroatien, Litauen, Estland, Lettland, Bulgarien, der Schweiz und Luxemburg ist refurbed nun in insgesamt 24 europäischen Märkten aktiv. Nach eigenen Angaben ist die Plattform damit der geografisch größte Marktplatz für refurbished Produkte in Europa.
Premium-Segment und Marken treiben Nachfrage
Für HändlerInnen besonders relevant: Das Premium-Segment wächst überproportional. In den vergangenen zwölf Monaten stiegen die Bestellungen hier um 113 Prozent, der Anteil am GMV legte um 90 Prozent zu. Marken wie Dyson oder Kärcher bauen ihre Präsenz auf der Plattform aus, während Apple-, Samsung- und Google-Produkte weiterhin stark nachgefragt werden.Zudem erweitert refurbed sein Sortiment um zusätzliche Kategorien wie Kids und Baby in Deutschland und Österreich sowie Sport und Home und Garden. Für HändlerInnen eröffnet die Ausweitung auf neue Länder und Kategorien zusätzliche Absatzchancen in einem wachsenden Markt für Kreislaufprodukte.
Wachstumskurs nach Profitabilität und Finanzierungsrunde
Die Expansion folgt auf eine im November 2025 abgeschlossene Finanzierungsrunde sowie das Erreichen der Profitabilität im Vorjahr. Co-Founder und CEO Peter Windischhofer betont, dass sich das zirkuläre Geschäftsmodell profitabel skalieren lasse. Co-Founder Kilian Kaminski verweist auf eine strukturelle Veränderung im Konsumverhalten hin zu refurbished Produkten.Seit der Gründung vor neun Jahren hat refurbed nach eigenen Angaben europaweit 10 Millionen Produkte verkauft. Mehr als die Hälfte der KundInnen kauft demnach wiederholt über die Plattform ein. Durch den Verkauf generalüberholter Produkte seien bislang 445.000 Tonnen CO2 im Vergleich zum Neukauf eingespart worden.
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