Douglas startet verhalten ins neue Geschäftsjahr
19.01.2026 Die Douglas Group ist mit einem moderaten Umsatzplus in das Geschäftsjahr 2025/26 gestartet. Im ersten Quartal (Oktober bis Dezember 2025) steigerte der Anbieter für Premium-Beauty seinen Konzernumsatz nach vorläufigen Zahlen um 1,7 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro. Umsatztreiber ist dabei das Online-Business. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch ein deutlich stärkeres Wachstum verzeichnet.
Im Vertriebskanalmix entwickelte sich das Onlinegeschäft erneut dynamischer als das stationäre Geschäft. Die Online-Umsätze legten im ersten Quartal um 4,2 Prozent zu, während die Filialumsätze um 0,4 Prozent wuchsen. Letztere profitierten unter anderem vom weiteren Ausbau des Filialnetzes: Douglas eröffnete im Quartal netto 13 neue Standorte. Verkaufsaktionen wie der Singles' Day und die Black Week sorgten im November für vergleichsweise hohe Umsätze, führten jedoch teilweise zu Vorzieheffekten bei den Weihnachtseinkäufen.
Ergebnisseitig blieb die Profitabilität unter Druck. Die bereinigte EBITDA-Marge lag im ersten Quartal bei 19,9 Prozent und damit unter dem Vorjahreswert von 21,5 Prozent. Als Gründe nennt das Unternehmen insbesondere Belastungen auf der Bruttomarge, die sich aus dem veränderten Produktmix und der hohen Preissensibilität der Kundschaft ergeben.
Trotz der verhaltenen Entwicklung hält Douglas an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwartet der Konzern weiterhin einen Umsatz zwischen 4,65 und 4,80 Milliarden Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge soll rund 16,5 Prozent erreichen, der Nettoverschuldungsgrad zum Ende des Geschäftsjahres zwischen dem 2,5- und 3,0-Fachen liegen.
Die vollständigen Finanzzahlen für das erste Quartal will die Douglas Group am 11. Februar 2026 vorlegen.
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