Douglas senkt Prognose und setzt mehr auf Online
22.06.2026 Die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal war für Kosmetik-Anbieter Douglas bisher schwächer als erwartet. Anhaltende makroökonomische Unsicherheiten und eine hohe Preissensibilität belasteten das Kundenvertrauen und Kaufbereitschaft. Nun senkt der Konzern seine Jahresprognose und verlagert seine Strategie Richtung Onlineshop.
"Im aktuellen Marktumfeld ist beides wichtiger denn je: Differenzierung und Preise. Unser Omnichannel-Modell, ein sorgfältig kuratiertes Premium-Sortiment, eine attraktive Preispositionierung und unsere starke Marke verschaffen uns klare Wettbewerbsvorteile, die wir konsequent und diszipliniert ausspielen", sagte Douglas-CEO Sander van der Laan.
"Das Kaufverhalten der Kundinnen und Kunden und die Marktbedingungen haben sich spürbar verändert. In diesem herausfordernden Umfeld fokussieren wir uns voll auf unsere strategischen Prioritäten: Wir verlagern Investitionen vom Filialgeschäft in den Onlinebereich, stärken unsere Preispositionierung und investieren gleichzeitig in Differenzierung und Exklusivität; zudem beschleunigen wir die Digitalisierung. Einige dieser Maßnahmen werden bereits kurzfristig positive Ergebnisse liefern, andere brauchen mehr Zeit, bis sie Wirkung zeigen. "
Weitere Einzelheiten und ein Update zu den strategischen Maßnahmen will Douglas im Rahmen der Quartalsberichterstattung am 12. August 2026 veröffentlicht. Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete Douglas einen Umsatz von 4,58 Milliarden Euro und beschäftigte europaweit mehr als 19.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Douglas AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.
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