Nachhaltige Verpackungen: 60 Prozent der Verbraucher akzeptieren Aufpreise
18.08.2026 Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltigere Verpackungen steigt in Deutschland wieder, bleibt aber preislich eng begrenzt. Gleichzeitig befürwortet ein großer Teil der Verbraucher gezielte regulatorische Eingriffe gegen Verpackungsmüll.
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Jetzt Mitglied werdenWeniger Verpackungsmaterial gilt als wichtigstes Signal
Ob eine Verpackung als nachhaltig wahrgenommen wird, hängt vor allem von ihrem Materialeinsatz ab. Für 49 Prozent der Befragten ist möglichst wenig Verpackungsmaterial das wichtigste Erkennungsmerkmal. Auch verständliche Recyclinghinweise spielen eine wichtige Rolle, offizielle Umweltlabels dagegen nur für 26 Prozent. Zwölf Prozent geben an, nachhaltige Verpackungen nicht zuverlässig erkennen zu können.Trotz wirtschaftlicher Belastungen bleibt das Thema für die Mehrheit relevant: 71 Prozent erklären, dass nachhaltige Verpackungen für sie mindestens genauso wichtig sind wie zuvor.
37 Prozent unterstützen Verbote bestimmter Einwegverpackungen
Auch regulatorische Eingriffe gegen Verpackungsmüll finden Zustimmung, wobei gezielte Maßnahmen besser abschneiden als umfassendere Vorgaben. 37 Prozent befürworten Verbote bestimmter Einwegverpackungen, 35 Prozent Vorgaben zur Verringerung von Leerraum in Verpackungen. Eine Ausweitung der Pfandpflicht auf weitere Verpackungsarten unterstützen dagegen 25 Prozent.Für die repräsentative Studie befragte Simon-Kucher im Mai 2026 gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut YouGov insgesamt 2.108 KonsumentInnen in Deutschland. Die Untersuchung wurde zum sechsten Mal durchgeführt.
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