Omnichannel stärkt die City: Online und Offline greifen ineinander
25.09.2026 Online-Shopping und Innenstadtbesuch schließen sich für VerbraucherInnen wieder weniger aus. Eine neue Studie belegt steigende City-Frequenzen bei einem breit etablierten Online-Konsum - digitale Services, Kundenbindungsprogramme und Click & Collect verbinden beide Einkaufswelten.
Ein Viertel aller Menschen in Deutschland, die über 16 Jahre alt sind, erwartet, künftig mehr online einzukaufen, weitere 55,9 Prozent rechnen mit einem gleichbleibenden Niveau. Gleichzeitig ist der Anteil der Menschen, die mindestens einmal pro Woche in die City kommen, gegenüber 2024 um zwölf Prozentpunkte gestiegen und liegt jetzt bei 67 Prozent. Nur 2,7 Prozent der VerbraucherInnen lassen sich dabei vom Online-Handel abhalten, in die Innenstadt zu fahren.
Dies sind zentrale Ergebnisse der repräsentativen Umfrage, die von der Münchner Beratungsfirma Cima unter 5000 BundesbürgerInnen über 16 für ihre Deutschlandstudie Innenstadt 2026/27 zusammengetragen wurden.
Weitere Belege für die wieder wachsende Attraktivität des stationären Einzelhandels: Zwei Drittel der Befragten suchen Innenstädte auf, um dort einzukaufen. Kein anderer Grund wird so häufig genannt (bummeln: 46,2 Prozent; Gastronomie und Cafés: 45 Prozent). Digitale Angebote wie City-Apps, Bonusprogramme und Click & Collect-Angebote sind für viele Menschen Teil einer attraktiven City. Bei den 30- bis 39-Jährigen liegen sie auf Rang vier der wichtigsten Attraktivitätsfaktoren, in Städten mit 10.000 bis unter 20.000 EinwohnerInnen zählen sie sogar zu den Top 3.
Besonders deutlich wird die Verbindung von digitalem Impuls und physischer Frequenz bei Kundenbindungsinstrumenten: 68,5 Prozent der NutzerInnen von City-Gutscheinen kommen dadurch häufiger in die Innenstadt. Lokale Bonussysteme finden 77,6 Prozent attraktiv - 32,6 Prozent halten sie für sehr und 45 Prozent für eher attraktiv.
Abonnieren Sie unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter!


