Branchenzahlen

Möbelbranche 2025 im Minus, Onlinehandel wächst wieder

von Christian Gehl

21.04.2026 Insgesamt ist der deutsche Möbelmarkt im vergangenen Jahr leicht geschrumpft. Onlinehandel und große Filialisten liegen aber im Plus.

Die Online-Umsätze der Möbelhändler steigen wieder. (Bild: D&G-Software GmbH)
Bild: D&G-Software GmbH
Die Online-Umsätze der Möbelhändler steigen wieder.
Der deutsche Möbelmarkt hat 2025 um 1,1 Prozent an Umsatz verloren und erreicht ein Volumen von 23,9 Milliarden Euro. Nach zwei Jahren der Seitwärtsbewegung gehörte der Onlinehandel dabei wieder zu den Gewinnern und lieferte steigende Umsätze. Vor zehn Jahren setzten Möbelhändler über das Internet noch gut 45 Prozent weniger um als heute, so das Marktforschungsinstitut IFH Köln   in einer gemeinsamen Studie   mit der BBE Handelsberatung   .

Auch große Möbel-Filialisten und Küchenspezialisten entwickelten sich leicht positiv, während sich der kleinbetriebliche Möbelfachhandel weiter rückläufig zeigte. Insgesamt verstärkt sich damit die unterschiedliche Entwicklung der Vertriebsformen im Markt.

Mit Ausnahme von Küchen- und Gartenmöbeln verzeichneten nahezu alle Warengruppen Umsatzrückgänge. Besonders stark betroffen sind Büromöbel mit einem Minus von 3,6 Prozent. Trotz dieser Entwicklung bleibt der Markt nominal über dem Vor-Corona-Niveau von 2019.

"Die Marktbedingungen im Möbelhandel entwickeln sich zunehmend unterschiedlich. Während große Möbel-Filialisten ihre Position auch im wettbewerbsintensiven Umfeld behaupten können, hat sich die Zahl kleinerer Anbieter in den vergangenen Jahren weiter verringert. Insgesamt nimmt der Wettbewerbsdruck im Markt spürbar zu", erklärt Christoph Lamsfuß , Senior Consultant am IFH KÖLN.
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