Dekoartikel

Depot verkleinert Filialnetz weiter

von Christian Gehl

01.07.2026 Die Sanierung der Dekoartikel-Kette Depot geht in die nächste Runde. Nach dem Insolvenzverfahren schließt der Dekohändler nun weitere 66 Filialen. Der Onlineshop wird unverändert weitergeführt.

 (Bild: Jan Hagelskamp/Wikipedia)
Bild: Jan Hagelskamp/Wikipedia
Bild: Jan Hagelskamp/Wikipedia unter Creative Commons Lizenz by-sa
Die Dekoartikel-Kette Depot    schließt im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens weitere 66 Filialen in Deutschland. Rund 330 Beschäftigte in den Filialen sowie weitere MitarbeiterInnen in der Unternehmenszentrale verlieren dadurch ihre Arbeitsplätze. Nach Angaben von Geschäftsführer Christian Gries bleiben zunächst gut 80 Filialen bestehen. Weitere Schließungen seien jedoch möglich, da Mietverhandlungen noch laufen würden, erklärte er der Nachrichtenagentur dpa.

Welche Filialen derzeit abgewickelt werden, nennt das Unternehmen hier  . Online führt Depot das Geschäft unverändert weiter.

Depot hatte 2024 ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet und das Filialnetz daraufhin von rund 400 Geschäften auf etwa 150 Standorte reduziert. Nun also die weiterte Verkleinerung. Als Ursachen nennt das Unternehmen unter anderem die Kaufzurückhaltung vieler VerbraucherInnen, stark gestiegene Miet- und Frachtkosten sowie den zunehmenden Wettbewerbsdruck durch Plattformen wie Temu  .

Prominente Insolvenzfälle im deutschen Einzelhandel haben sich zuletzt gehäuft. Dazu gehören unter anderem Görtz   , Gerry Weber  , Wormland, Esprit    und zuletzt die BayWa Bau- & Gartenmärkte  .
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