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Französisches Parlament beschließt Werbeverbot für Temu und Shein

von Christian Gehl

01.07.2026 Frankreich verschärft die Regulierung von Ultra-Fast-Fashion: Das Parlament hat ein Gesetz beschlossen, das Plattformen wie Shein, Temu und AliExpress mit Abgaben, Werbebeschränkungen und Konsumhinweisen belegen soll.

Temu-Werbung: In Frankreich bald nicht mehr zu sehen? (Bild: Temu)
Bild: Temu
Temu-Werbung: In Frankreich bald nicht mehr zu sehen?
Das französische Parlament hat ein Gesetz gegen Ultra-Fast-Fashion verabschiedet. Ziel sind vor allem die asiatischen E-Commerce-Plattformen Shein  , Temu   und AliExpress  .

Das Gesetz sieht eine produktbezogene Umweltabgabe für besonders massenhaft produzierte Textilien vor. Sie soll schrittweise steigen und bis 2030 maximal zehn Euro für betreffende Artikel erreichen. Zusätzlich sollen Ultra-Fast-Fashion-Anbieter verpflichtet werden, auf ihren Websites Hinweise zu moderaterem Konsum, Wiederverwendung und Reparatur anzuzeigen.

Ein zentraler Punkt ist das geplante Werbeverbot für Ultra-Fast-Fashion-Verkäufer im Internet, inklusive Influencer Marketing. Europäische Fast-Fashion-Anbieter wie Zara   oder H&M   werden in dem Zusammenhang nicht genannt. Offen ist außerdem, wie die Werbevorschriften mit EU-Recht vereinbar sind. Die französische Regierung argumentiert, dass die Werbeverbote für Temu, Shein und AliExpress auf denselben Prinzipien beruhen würden wie jene für Zigaretten und Alkohol.
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