Marketing

Bonprix setzt auf Podcast statt Produktwerbung

von Susan Rönisch

30.09.2026 Mit dem Videopodcast "Ladies Room" erweitert Bonprix seine Markenkommunikation um Themen aus dem Alltag seiner Kernzielgruppe. Drei Gespräche mit prominenten Gästinnen sollen Frauen zwischen 40 und 60 Jahren ansprechen.

bonprix baut Cultural Marketing weiter aus und startet neues Podcastformat "Ladies Room" (Bild: bonbrix)
Bild: bonbrix
bonprix baut Cultural Marketing weiter aus und startet neues Podcastformat "Ladies Room"
Bonprix    will mit dem neuen Videopodcast "Ladies Room" die Bindung zu seiner Kernzielgruppe über klassische Produktkommunikation hinaus stärken. Das am 28. September 2026 gestartete Format knüpft an die Jubiläumskampagne "Forty & Fabulous" an und setzt auf persönliche Erfahrungen zu Körperbild, Beziehungen, Mutterschaft, Karriere und gesellschaftlichen Erwartungen.

Journalistin und Podcasterin Paula Lambert   spricht in drei Folgen mit Choreografin Nikeata Thompson  , Moderatorin Milka Loff Fernandes   und Schauspielerin Wolke Hegenbarth  . Die Gäste schildern ihre individuellen Sichtweisen und treten ausdrücklich nicht als Expertinnen auf.

Markenbindung über Alltagsthemen

Bonprix ordnet das Format seinem Cultural-Marketing-Ansatz zu, bei dem sich die Markenkommunikation an Interessen und Lebensrealitäten der Zielgruppe orientiert. "Mode ist Teil ihres Alltags, aber nicht das einzige Thema, das sie bewegt", sagt Dr. Nicolai Johannsen  , Marketingchef von Bonprix. Die Produkte bleiben eingebunden: Moderatorin und Gästinnen tragen Kleidung des Unternehmens.

Die erste Folge mit Thompson behandelt unter anderem Körperbilder, Rassismuserfahrungen und Wechseljahre. Bei Fernandes stehen Sexualität, Scham und Selbstbild im Mittelpunkt; Hegenbarth spricht über Mutterschaft, Partnerschaft, Selbstfürsorge und Existenzängste.

Die weiteren Folgen erscheinen am fünf. und zwölf. Oktober. Abrufbar ist das Format auf YouTube   und gängigen Podcast-Plattformen, darunter Spotify  . Seit dem 25. September bewirbt Bonprix den Trailer über soziale Medien und Podcast-Werbung.

Das Konzept entwickelte das Unternehmen gemeinsam mit der Agentur Kemmler Kemmler  . Die Produktion übernahm Le Berg   in Berlin.
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