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Jahresendgeschäft: Immer mehr Anschaffungen werden ins 4. Quartal geschoben

von Christian Gehl

29.09.2025 Die Angebotssuche im Jahresendgeschäft beginnt oft spätestens im Oktober. Jede zweite KonsumentIn in Deutschland verschiebt größere Anschaffungen ins letzte Quartal.

 (Bild: Pixabay/ Vika_Glitter)
Bild: Pixabay/ Vika_Glitter
Die Angebotssuche für das Weihnachtsquartal startet immer früher. Mehr als ein Viertel der KonsumentInnen sieht sich bereits vor Oktober nach Angeboten um, ein weiteres Viertel ab Oktober. Die Zahlen stammen aus einer aktuellen Untersuchung von IFH Media Analytics   in Zusammenarbeit mit dem Mailing-Spezialisten Media Central   zum Einkaufsverhalten der deutschen Bevölkerung im vierten Quartal. Befragt wurden 1.000 VerbraucherInnen.
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Jede zweite BundesbürgerIn (53 Prozent) verschiebt größere Anschaffungen bewusst ans Jahresende. Eingekauft wird rund um die Angebotsevents nicht nur für andere als Geschenk (67 Prozent), sondern vor allem auch für den Eigenbedarf (91 Prozent).

Die überbordende Angebotskommunikation kommt aber nicht bei allen Menschen gut an: 39 Prozent der KonsumentInnen empfinden Rabatte als künstlich oder unglaubwürdig, 31 Prozent kritisieren eine künstliche Verknappung der Ware und 30 Prozent fühlen sich durch befristete Aktionen unter Druck gesetzt. Die Kommunikation rund um Rabatte empfinden sechs von zehn KonsumentInnen (59 Prozent) als aufdringlich. Entsprechend wünschen sich fast drei Viertel (71 Prozent) "weniger ist mehr" mit Blick auf die Angebotsevents.

Vor diesem Hintergrund gewinnt die Wahl der Kommunikationskanäle weiter an Bedeutung. Insgesamt nutzen KonsumentInnen im Jahresendgeschäft eine Vielzahl klassischer und digitaler Kanäle. Besonders wichtig sind gedruckte Prospekte und Händler-Websites (je 85 Prozent). Auch auf Händler-Apps (77 Prozent) und Preisvergleichsseiten (74 Prozent) greift ein Großteil der KonsumentInnen zum Jahresende intensiv zurück. Dabei wird oft mehr als nur ein Kanal genutzt: 63 Prozent vergleichen intensiv Preise über verschiedene Werbekanäle, bevor sie bei Angeboten zuschlagen. Unter den passiven Werbeformen erzielen Vor-Ort-Werbung (88 Prozent), Onlineanzeigen (83 Prozent) und TV-Spots (80 Prozent) deutliche Relevanz.

"Wer die Jahresendrallye für sich entscheiden will, muss frühzeitig präsent sein und Reichweite mit Glaubwürdigkeit verbinden. Händler sollten auf eine kluge Kombination aus klassischen und digitalen Kanälen, authentischen Botschaften und lokaler Nähe setzen. So werden Wunschzettel zu vollen Warenkörben - und die entscheidenden Marktanteile im Jahresendgeschäft gesichert", erläutert , Team Lead Marketing & Brand bei Media Central.
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