Deutsche planen 440 Euro Weihnachtsbudget - Onlinehandel bleibt wichtigste Einkaufsquelle
24.11.2025 Die Deutschen wollen in diesem Jahr im Schnitt 440 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt das Ausgabenniveau damit stabil: Rund zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) planen ein vergleichbares Budget wie im Vorjahr. Für den Handel - insbesondere den E-Commerce - bestätigt die Studie eine hohe Kaufbereitschaft in der entscheidenden Saison.
Gleichzeitig berichtet rund ein Drittel (28 Prozent) von Stress - vor allem beim Geschenkekauf. "Für 40 Prozent ist das Besorgen der Geschenke die größte Belastung, gefolgt von den hohen Kosten", heißt es in der Umfrage.
Geschenke bleiben wichtigster Ausgabenblock
61 Prozent der Verbraucher:innen geben an, dass Geschenke den größten Kostenpunkt darstellen, gefolgt vom Weihnachtsessen (33 Prozent). Gleichzeitig nimmt knapp die Hälfte deutliche Preissteigerungen wahr - insbesondere beim Festessen (49 Prozent) und beim Weihnachtsmarktbesuch (46 Prozent).Trotz steigender Preise zeigen sich die meisten Deutschen wenig kompromissbereit: Nur 14 Prozent würden bei Geschenken sparen, lediglich neun Prozent beim Weihnachtsessen. Verzichten würden viele hingegen auf Weihnachtsmärkte (29 Prozent), Urlaubsreisen (38 Prozent) oder spezielle Outfits (40 Prozent).
Geschenkekauf: Onlinehandel klar vorn
Für Händler besonders relevant: 77 Prozent kaufen ihre Geschenke bevorzugt im Internet. Preisvorteile spielen dabei eine zentrale Rolle:- 53 Prozent nutzen Gutscheincodes,
- 51 Prozent setzen auf stark reduzierte Ware,
- 46 Prozent verwenden Preisvergleichsplattformen.
Auch der Zeitpunkt des Einkaufs bleibt für den Handel entscheidend: Während 31 Prozent erst im Dezember aktiv werden, nutzen 21 Prozent den Black Friday gezielt für den Geschenkekauf - ein Indiz dafür, dass Rabattaktionen weiter an Bedeutung gewinnen.
Auffällig: Fast die Hälfte derjenigen, die beschenkt werden wollen (48 Prozent), hat keine konkreten Wünsche. Das erklärt, warum Geldgeschenke und Gutscheine (24 Prozent) für viele Schenkende zur bevorzugten Alternative werden.
Insgesamt planen 81 Prozent, in diesem Jahr sechs Geschenke zu kaufen. Fast die Hälfte (47 Prozent) muss dafür bewusst Geld zurücklegen.
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