Zalando will mit Secondhand-Kindermode wachsen
26.02.2026 Der Berliner Onlinehändler erweitert sein Secondhand-Angebot auf Kinderbekleidung und ermöglicht Eltern den Weiterverkauf von Second-Hand-Ware gegen Guthaben. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende Nachfrage nach geprüfter Pre-owned-Mode und gemischten Warenkörben.
Das Modell basiert auf einem C2B2C-Ansatz: KundInnen kaufen geprüfte Secondhand-Ware und verkaufen zuvor bei Zalando erworbene Kinderkleidung direkt an das Unternehmen zurück. Fotos oder separate Versandkosten fallen nicht an. Ein internes Team prüft die Artikel vor dem Weiterverkauf.
Hohe Nachfrage nach Pre-owned und gemischten Warenkörben
Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund stark wachsender Nachfrage. Nach Unternehmensangaben haben sich die Umsätze mit Pre-owned-Mode für Erwachsene in den vergangenen Jahren verdoppelt. Bis zu 50 Prozent der neu eingestellten Secondhand-Artikel werden innerhalb von 24 Stunden verkauft, bei Premium-Marken liegt die Quote bei 90 Prozent.Zudem zeigt sich ein verändertes Kaufverhalten: 2025 bestanden über 40 Prozent der Bestellungen aus gemischten Warenkörben, bei denen KundInnen Pre-owned-Artikel gemeinsam mit Neuware aus den Bereichen Mode oder Beauty kauften. Für Händler relevant ist dabei die steigende Relevanz integrierter Sortimente und kombinierter Checkouts.
Das Kinder-Secondhand-Sortiment umfasst Marken wie Nike, Adidas und Tommy Hilfiger sowie preislich zugänglichere Anbieter wie NEXT und Name It. Auch spezialisierte und höherpreisige Labels wie LEGO Kidswear, Bisgaard, Boss Kidswear, Stella McCartney Kids und Moschino sind vertreten.
Mit der Erweiterung positioniert sich Zalando nach eigenen Angaben stärker als ganzheitliche Anlaufstelle für Familien und verbindet Neu- und Secondhand-Angebote auf einer Plattform.
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