Textilhandel unter Druck: Digitalisierung und Online-Plattformen verändern den Markt
26.08.2025 Der deutsche Textilhandel verliert an Boden: Umsatzrückgänge im stationären Modehandel, wachsende Konkurrenz durch Plattformen wie Shein und Temu und eine steigende Online-Affinität stellen die Branche vor tiefgreifende Herausforderungen. Eine aktuelle Studie zeigt, warum Modehändler dennoch entscheidend für die Attraktivität der Innenstädte bleiben - und welche Strategien jetzt gefragt sind.


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Jetzt Mitglied werdenEin zentraler Treiber der Veränderungen ist die Digitalisierung: Über 70 Prozent der Mode- und Accessoires-Anbieter betreiben inzwischen einen eigenen Onlineshop - deutlich mehr als Branchen wie Hobby & Freizeit. Der Onlineanteil wächst stetig, während aggressive internationale Plattformen wie Shein und Temu mit Niedrigpreisen und schneller Lieferung zusätzlichen Druck auf etablierte Händler ausüben.

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Jetzt Mitglied werdenDie Studie zeigt zudem klare Unterschiede innerhalb des Segments: Vollsortimenter wie klassische Modehäuser erwirtschaften 56,7 Prozent des Branchenumsatzes, Schuh- und Lederwarenhändler 15,6 Prozent, während Textildiscounter auf 17,7 Prozent kommen. Gerade die preisorientierten Anbieter profitieren von Kaufzurückhaltung und veränderten Konsumgewohnheiten.
Für die Zukunft gilt: Erfolgreich sind vor allem Händler, die stationäre Stärken mit digitalen Strategien verknüpfen. Wer Sortimente konsistent über alle Kanäle spielt, Service-Qualität ausbaut und KundInnen sowohl online als auch vor Ort anspricht, hat Chancen, sich im härter werdenden Wettbewerb zu behaupten.
Die EHI-Studie macht deutlich: Der deutsche Textilhandel steht an einem Scheideweg. Während der Lebensmittelhandel stabil bleibt, braucht die Modebranche mehr Innovationskraft - und ein klares Bekenntnis zu Omnichannel.
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