Payment

PayPal bringt über 30 lokale Zahlarten auf seine Plattform

von Susan Rönisch

23.06.2026 Der Payment-Dienstleister PayPal integriert mehr als 30 zusätzliche lokale Zahlungsmethoden in seine Plattform. Für Online-HändlerInnen wird damit der Checkout in internationalen Märkten relevanter: Wer KundInnen jenseits des Heimatmarktes erreichen will, muss Zahlarten anbieten, die vor Ort bekannt sind und Vertrauen schaffen.

 (Bild: Paypal)
Bild: Paypal
PayPal    erweitert seine globale Zahlungsplattform in Zusammenarbeit mit dem Technologieanbieter PPRO   um mehr als 30 lokale Zahlungsmethoden. Zu den neuen Optionen gehören unter anderem Swish   in Schweden, MB WAY   in Portugal, BLIK   Pay Later in Polen sowie Pix   in Brasilien.

Mit der Erweiterung reagiert PayPal darauf, dass VerbraucherInnen zunehmend bei ausländischen HändlerInnen einkaufen, beim Bezahlen aber weiterhin vertraute lokale Optionen erwarten. Für Online-HändlerInnen kann die Integration lokaler Zahlungsmethoden helfen, Kaufabbrüche zu reduzieren, Konversionsraten zu verbessern und internationale KundInnen gezielter zu bedienen.

Checkout wird zum Internationalisierungsfaktor

Nach Angaben von PayPal hat der europäische internationale ECommerce-Markt ein Volumen von fast 359 Milliarden Euro erreicht. Für HändlerInnen, die über ihren Heimatmarkt hinaus wachsen wollen, wird die Lokalisierung des Checkouts damit zu einem wichtigen Hebel.

"Doch selbst wenn Verbraucherinnen und Verbraucher weltweit einkaufen, möchten sie mit den Zahlungsmethoden bezahlen, die sie von zu Hause kennen und denen sie vertrauen", sagt Samba Natarajan , Senior Vice President und General Manager für Europa bei PayPal. Durch zusätzliche lokale Zahlungsmethoden wolle PayPal HändlerInnen dabei unterstützen, Kaufabbrüche zu verringern und mehr KundInnen weltweit zu erreichen.

Mehr lokale Infrastruktur für globale HändlerInnen

Die neuen Zahlungsmethoden umfassen nach Unternehmensangaben unter anderem Banküberweisungen, digitale Wallets und bargeldbasierte Zahlungslösungen. PayPal verbindet dabei sein globales Zahlungsnetzwerk mit der lokalen Zahlungsinfrastruktur von PPRO.

Motie Bring , CEO von PPRO, sieht in der Kooperation einen Weg, lokale Zahlungen für den globalen Handel zugänglicher zu machen. "Hierbei geht es nicht nur um das Hinzufügen weiterer Zahlungsmethoden; es geht darum, internationalen Kundinnen und Kunden das Bezahlerlebnis zu bieten, dem sie vertrauen", sagt Bring.
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