Payment

Karte dominiert, Smartphone holt auf

von Susan Rönisch

20.07.2026 Kontaktloses Bezahlen mit Karte ist in Deutschland inzwischen Standard. Beim Mobile Payment wächst die Nutzung zwar deutlich, bleibt aber stark vom Alter der KundInnen abhängig.

 (Bild: Pixabay/ Tumisu)
Bild: Pixabay/ Tumisu
87 Prozent der VerbraucherInnen in Deutschland bezahlen inzwischen kontaktlos mit Bank- oder Kreditkarte, zeigt die "Digitalstudie 2026" der Postbank  . Smartphone, Smartwatch oder Bezahl-App nutzen dagegen 47 Prozent der Befragten.

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Postbank Digitalstudie 2026: Kontaktlos zahlen ist Standard - Mobile Payment bleibt Generationenfrage

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Damit hat Mobile Payment innerhalb eines Jahres deutlich zugelegt: 2025 lag der Anteil noch bei 35 Prozent. Die Karte bleibt dennoch das verbreitetere kontaktlose Zahlungsmittel. 61 Prozent der KartennutzerInnen nennen den Komfort als wichtigsten Grund.

72 Prozent der Jüngeren zahlen mobil

Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Unter den 18- bis 39-Jährigen nutzen 72 Prozent Mobile Payment, bei den älteren Befragten sind es 36 Prozent.

Knapp jede oder jeder Fünfte aus der jüngeren Altersgruppe bezahlt fast immer mit dem Smartphone oder einem anderen mobilen Gerät, sofern diese Möglichkeit besteht. Besonders häufig kommt Mobile Payment im Handel und in der Gastronomie zum Einsatz.

Mehr als die Hälfte der NutzerInnen begründet die Wahl damit, dass das Smartphone ohnehin griffbereit sei und der Griff zur Karte entfalle.

Gewohnheit und Sicherheitsbedenken bremsen Nutzung

Unter den Menschen, die Mobile Payment ablehnen, bevorzugen 62 Prozent klassische Bezahlmethoden. 39 Prozent sorgen sich um den Diebstahl des Geräts oder den Missbrauch ihrer Zahlungsdaten.

Auch beim kontaktlosen Bezahlen mit Karte spielen Sicherheitsbedenken eine Rolle. 38 Prozent der NichtnutzerInnen nennen entsprechende Vorbehalte.

David Dommel , Leiter digitales Performance-Marketing der Postbank, sieht vor allem Gewohnheiten als Hürde: "Wer das Bezahlen mit dem Smartphone im Alltag noch nicht ausprobiert hat, bleibt meist bei Karte oder Bargeld."
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